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Elektrolytverlust ausgleichen und leistungsfähig bleiben
Wandern boomt.
Längst ist der Sport nicht mehr nur bei Senioren beliebt. Immer mehr Menschen entdecken Wandern als Ausdauertraining für sich – vergleichbar mit Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Der Deutsche Alpenverein zählt inzwischen mehr als 1,5 Millionen Mitglieder. Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl um fast fünf Prozent.
Ob Tageswanderung oder mehrtägige Tour: Wer mehrere Stunden unterwegs ist, Steigungen bewältigt und Gepäck trägt, verliert über den Schweiß wichtige Mineralstoffe – sogenannte Elektrolyte. Dazu gehören Natrium, Kalium und Magnesium.
Besonders wichtig ist Natrium, also Salz. Es reguliert den Wasserhaushalt und unterstützt die Funktion von Nerven und Muskeln. Geht zu viel Natrium verloren, kann das zu Leistungsabfall, Kreislaufproblemen oder Muskelkrämpfen führen.
Deshalb gilt beim Wandern: Nicht nur ausreichend trinken, sondern richtig trinken.
Ideal sind Getränke, die neben Flüssigkeit auch Natrium und Kohlenhydrate enthalten. Denn diese Kombination verbessert die Wasseraufnahme im Körper. Dafür braucht es keine teuren Sportgetränke: Eine Apfelschorle mit einer kleinen Prise Salz erfüllt denselben Zweck.
Als Faustregel gilt:
Bei anstrengenden Wanderungen und Temperaturen über 25 °C sollte pro Stunde etwa ein Liter Flüssigkeit aufgenommen werden.
Wer ausreichend trinkt und Elektrolytverluste ausgleicht, bleibt leistungsfähig und kann die Wanderung unbeschwert genießen.



