Wasserenthärtung

Komfort und Kalkschutz

Mehr als die Hälfte aller Haushalte in Deutschland hat Probleme mit hartem Wasser, d.h. mit einem zu hohen Kalkanteil im Wasser. Jeder kennt die Spuren, die hartes Wasser im Haushalt hinterlässt: Unansehnliche Flecken und Kalkränder in Küche und Bad sowie verkalkte Haushaltsgeräte.

Weiches Wasser sorgt im Haushalt nicht nur für mehr Komfort, sondern hat auch finanzielle Vorteile. Denn teure Haushaltsgeräte und Hausinstallationen werden langfristig geschützt. Zeit und Kosten für Pflege und Wartung werden gespart.

Auch in vielen gewerblichen Bereichen ist weiches Wasser von hohem Nutzen. Es ist notwendig bei der Herstellung von Arzneimitteln und Kosmetika. In vielen weiteren Einsatzbereichen, wie Wäschereien, Krankenhäusern und Hotels kann man auf weiches Wasser nicht verzichten.

Einfach und wirkungsvoll

Das Verfahren der Wasserenthärtung ist seit fast 100 Jahren bewährt und arbeitet nach einem ebenso einfachen wie wirkungsvollen Prinzip.

Die im Wasser mitgeführten Calcium- und Magnesiumionen werden in der Enthärtungsanlage gegen Natriumionen ausgetauscht. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Ionenaustausch“.

Die Härtebildner werden aus dem Wasser entfernt, das Ergebnis ist weiches Wasser.

Regeneriersalz

An das Salz für die Regeneration von Enthärtungsanlagen werden hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Im Ionenaustauscher wird hartes Wasser über das Austauscherharz geleitet, so werden die im Wasser enthaltenen Calcium- und Magnesiumionen gegen die vorhandenen Natriumionen ausgetauscht.

Um das Austauscherharz zu regenerieren, werden die Calcium- und Magnesiumionen wieder entfernt. Hierzu leitet man eine Regeneriersalzlösung durch den Austauscher. Das Austauscherharz ist danach erneut einsatzbereit.